Am Montag 22.06. machte sich die letztjährige Reisegruppe der Tansania-AG auf nach Berlin: Wir waren mit unserem Video „Our journey towards more climate justice“ für einen der Haupt- und Sonderpreise im bundesweiten Schulwettbewerb „alle für EINE WELT für alle“ nominiert worden.
Im Innenhof des Hotels Oderberger erwartete uns beim Vorabendprogramm eine Vielzahl an Food-Trucks und interaktiven Ständen, an denen man Sachen über Projekte für Kinderrechte, Ehrenamt und vieles mehr erfahren konnte. Außerdem gab es eine Bühne mit tollem Musikprogramm. Nachdem die Moderatorin ein paar der Teilnehmenden interviewt hatte, gab es lange Schlangen an den Food-Trucks. Als viele hungrige Mägen mit Dumplings, Pizza und Burgern besänftigt waren, begann der zweite Teil des Abendprogramms. Ein paar der Gewinner:innen des Musikwettbewerbes „Dein Song für eine Welt“ traten nun auf und konnten das begeisterte Publikum mit wahnsinnig schönen Stimmen und tiefgreifenden Texten für sich gewinnen. Die Beiträge reichten von emotionalen Balladen bis hin zu Rock. Die Songs befassten sich mit aktuellen Themen von Nachhaltigkeit bis hin zu verlorenen Freundschaften und zeigten, dass es viele talentierte und inspirierende und junge Künstler:innen in dieser Welt gibt, die nur darauf warten gehört zu werden.

Nach diesen überwältigenden Auftritten konnte man die selbst bedruckten Shirts, bemalten Kressetöpfe und andere Basteleien von den Trockengestellen nehmen. Auch war noch Zeit für ein Asien-/Afrika-Puzzle oder ein paar lustige Fotos in der Fotobox. Zum Abschluss des Abends unternahmen wir als Gruppe noch einen kurzen Spaziergang, um vom Mauerpark aus den Berliner Sonnenuntergang und anschließend ein Eis zu genießen. Nach so vielen Eindrücken fielen wir müde und glücklich in unsere Betten im Hostel. (Hannes und Josef)

Am Dienstag Morgen wurden wir im Hotel Oderberger empfangen. Die Veranstaltung fand im historischen Stadtbad des Hotel statt, doch keiner wurde nass! Der Boden des Schwimmbads wurde nach oben gefahren und ermöglichte somit eine große Halle, in der alle Platz hatten. Moderiert wurde die Preisverleihung von Jess Schöne und sogar die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali Radovan war anwesend: Sie hielt eine Rede und verlieh die Preise. Dies war eine große Ehre für uns. Die Siegerprojekte waren in 5 Kategorien eingeteilt, die jeweils drei Hauptpreise und einen Hoffnungsträgerpreis enthielten. Mit dem Hoffnungsträgerpreis wurden Projekte ausgezeichnet, die über Kontinentalgrenzen hinausdenken und Menschen aus Ländern im Globalen Süden eine Stimme geben. Da die Jury genau diese Qualität in unserem Beitrag in besonderem Maß erkannte, gewannen wir den Hoffnungsträgerpreis in unserer Alterskategorie und damit die Möglichkeit, einen Kreativworkshop mit der Unterstützung von der Kindernothilfe e.V. durchzuführen. Die Freude war groß!

Nach der Preisverleihung gab es ein leckeres Buffet und wir hatten die Möglichkeit uns mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen. Jetzt sitzen wir im Zug nach München und freuen uns auf den Workshop und den Besuch aus Emmaberg! (Luna und Annie)
Am besten hat mir das Vorabend-Programm gefallen, da ich an den vielen verschiedenen Ständen etwas über die jeweiligen Organisationen lernen konnte und jeder Stand eine weitere, kreative Aktivität zu bieten hatte. (Abby)
Besonders gut hat uns gefallen, dass beim Vorabendprogramm an alle Altersgruppen gedacht wurde: man konnte sich z.B. beim T-Shirt Bemalen kreativ austoben und sich auf spielerische und interessante Weise über weltweit relevante Themen informieren. (Smilla und Jule)
Besonders spannend war es, an der Preisverleihung durch die kleinen Videos der verschiedenen Projekte einen Einblick in das Engagement aller ausgezeichneten Schulen und SchülerInnengruppen zu bekommen. Wir fanden es toll, wie viele Projektgruppen da waren – auch einige aus der Grundschule. Die positive Atmosphäre hat uns wieder mehr Hoffnung für die Zukunft gemacht, da uns dadurch bewusst wurde, dass es glücklicherweise doch noch viele junge Menschen unserer Generation gibt, die sich für eine bessere Welt einsetzen. (Luvi und Viola)
Hier ist das Video, mit dem der Schulwettbewerb unseren Wettbewerbsbeitrag portraitiert:



