Endlich ist sie fertig: Unsere zweistündige Dokumentation zum Austausch mit unserer tansanischen Partnerschule Emmaberg im Juli 2025. Wir freuen uns darüber, dass wir mit ihr beim zwölften bundesweiten Schulwettbewerb „alle für eine Welt für alle“ einen der wenigen Haupt- oder Sonderpreise gewonnen haben! Welchen genau erfahren wir bei der Preisverleihung am 23. Juni 2026 in Berlin.
Während unserer Reise haben wir uns mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“ beschäftigt. Damit nicht nur die Reisegruppe unsere spannenden Begegnungen in Tansania mitbekommen kann, haben wir unsere Reise und Interviews mit unseren Expert:innen gefilmt. Unser Video mit dem Titel „Our journey towards more climate justice“ zeigt inspirierende tansanische Projekte und Menschen, die sich für Klimagerechtigkeit und Umweltschutz einsetzen: Shamim Nyanda, internationale Klimaaktivistin, an der Universität in Dar es Salaam (Meeresschutz), die NGO und Fair-Trade Organisation AfriCraft (Upcycling und Kreislaufwirtschaft) und die Firma Tri (E-Mobilität). Auch bei unserer Führung durch Magreth und Makene (nachhaltiger Tourismus) im Nationalpark Mikumi und bei Nuhu in einer Maasai Gemeinschaft wollten wir erfahren, wie die Klimakrise das Leben dort verändert und was wir von ihnen lernen können. In Emmaberg haben uns die Schülerinnen der SMART EMMA Gruppe ihre Projekte im Bereich Umwelt und Klimagerechtigkeit gezeigt und erklärt, wie sie damit ihre Schule verändert haben: Sie haben unter anderem Gärten angelegt und stellen selbst Pflanzenkohle her, um die Böden für Gemüseanbau dauerhaft zu verbessern und CO2 im Boden zu speichern. Durch Upcycling gestalten sie ihre Gärten und schaffen eine wunderbare Umgebung für alle Schülerinnen und Lehrkräfte. Zudem konnten wir selbst erleben, wie sehr unser seit 2023 laufendes Solarprojekt die Lebens- und Lernbedingungen in unserer Partnerschule verbessert habt und waren beeindruckt davon, wie sich die Wartungsgruppe aus Schülerinnen um die Anlagen kümmert.
Vielen Dank an Benja Rückert, der:die während unseres Austauschs gefilmt und dann ein halbes Jahr an der Dokumentation gearbeitet hat, so dass jetzt alle die Möglichkeit haben, unseren Austausch unmittelbar mitzuerleben:
„Besonders schön fand ich das Interview und die Gespräche, die ich geführt habe. Das hat mir einen richtig guten Einblick in das Leben der tansanischen Schülerinnen gegeben. In dem Interview mit Faraja habe ich besonders stark gemerkt, wie sehr sich viele Mädchen in Emmaberg einsetzen und mithelfen, sich um ihre Schule und auch den neuen Garten zu kümmern. Außerdem hat mich der Garten total beeindruckt!“ (Abby)


„Für mich war die Reise etwas ganz Besonderes, da ich die Herzlichkeit und Freundlichkeit Gleichaltriger eines ganz anderen Kontinents so mitbekommen habe, wie ich das wahrscheinlich nie wieder werde. Als Tourist:in fokussiert man sich leider viel zu oft auf Gebäude und Kunst und gar nicht auf die eigentliche Gesellschaft. Dass ich also unfassbar viele neue Freundschaften geschlossen und dabei auch noch unendlich viel Neues erfahren habe, macht diese Reise für mich besonderer als jede andere. Denn für mich ist es etwas anderes, ob mir eine wildfremde Person irgendeinen Vortrag über Kultur hält oder ob mir Leute in meinem Alter, die ehrliches Interesse an mir haben, einen Einblick in ihre Tänze, Lieder, Traditionen und vieles mehr geben.“ (Smilla)



„Der Kontakt zu unseren Partnerschülerinnen in Tansania war für mich die beste Erfahrung! Besonders mit den Schülerinnen aus unserer Reisegruppe habe ich während unseres langen Aufenthalts viele Erfahrungen und somit auch Emotionen geteilt und wir sind gute Freund:innen geworden. Aber auch in unserer Partnerschule Emmaberg selbst konnte ich die anderen Schülerinnen durch weitergegebene Briefe und Aktivitäten wie Sport besser kennenlernen. Ich habe immer noch Kontakt zu einigen und freue mich unglaublich, sie bald wiederzusehen!“ (Hannes)



„An unserer Reise hat mich am meisten begeistert, die Menschen kennenzulernen und mich mit ihnen anzufreunden. Daneben habe ich auch gelernt, Sachen einfach zu akzeptieren, wenn man sie nicht ändern kann und dann das Beste aus der Situation zu machen. Genauso haben mich auch die wundervollen Landschaften Tansanias immer wieder aufs Neue begeistert und mir ist bewusst geworden, wie wichtig es ist, sie weiterhin zu schützen.“ (Franziska)



„Mich hat auf der Reise am meisten der Zusammenhalt mit den Tansanerinnen und in unserer Reisegruppe begeistert. Außerdem war ich wahnsinnig begeistert, wie sie sich an ihrer Schule mit so wenig so viel für das Klima eingesetzt haben. Was ich auch gelernt habe war, wie unterschiedlich der Unterricht in Tansania und Deutschland ist. Außerdem finde ich super, dass sich zwischen den deutschen und den tansanischen Schüler:innen solche tollen Freundschaften gebildet haben.“ (Josef)


Fotos: Benja Rückert
Unsere Begegnungsreise wurde gefördert durch ENSA, das entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm von Engagement Global (im Auftrag des BMZ) und die Stiftung Jugendaustausch Bayern.
















































